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Die Gemeindepräsidien Niederamt sind einstimmig gegen ein Tiefenlager im Niederamt |
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Montag, 10 November 2008 |
Das Bundesamt für Energie und das kantonale Bau- und Justizdepartement haben am letzten Mittwochabend die Präsidien der Niederämter Gemeinden darüber informiert, dass auch das Niederamt im Standortauswahlverfahren als "geeignet" vermerkt wurde. Die Niederämter Gemeindepräsidien sind in keiner Art und Weise darüber erfreut. Hat doch das Niederamt schon mehr als genug nationale Versorgungs- und Entsorgungsunternehmen beheimatet.
Die Gemeindepräsidentenkonferenz Niederamt (GPN) hat sich 24 Stunden nach der Informationsveranstaltung durch Walter Steinmann (Direktor BFE) und Regierungsrat Walter Straumann einstimmig gegen den Standortvorschlag der Nationalen Gesellschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) ausgesprochen. Ferner steht die GPN einstimmig hinter der Medienverlautbarung der Staatskanzlei. An erster Stelle müsse die Sicherheit eines solchen Tiefenlagers stehen. Der Sicherheitsaspekt sei der absolut wesentlichste Faktor bei der Bestimmung des Lagerstandortes. Da die Nagra das Niederamt diesbezüglich nur mit dem Prädikat "geeignet" versehen hat und drei weitere Regionen als "sehr geeignet" qualifiziert wurden, steht es für die GPN ausser Frage, dass das Niederamt ein geeigneter Tiefenlager-Standort sei. Ferner wurde ins Feld geführt, dass diese Region schon mehr als genug national belastende Aufgaben übernommen habe und sich die Bevölkerung wohl kaum mit dem Gedanken eines weiteren neuen regionalen Kernenergie-Projekts befreunden wird. |