Willkommen auf der Website der Gemeinde Obergösgen



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen

Pressebericht Gemeinderat vom 6. April 2011

Das Ingenieurbüro KFB AG Olten, hat im Auftrag vom Amt für Verkehr und Tiefbau, ein Grobkonzept für die geplanten Verkehrsmassnahmen im Zentrum der Gemeinde Obergösgen erstellt. Ebenfalls wurde eine Verkehrssimulation entwickelt. Verglichen wurde der IST-Zustand mit einem prognostizierten Modellzustand im Jahr 2023.

Anhand einer Präsentation wurden die Ergebnisse dem Gemeinderat von Obergösgen von Herrn Werner Berger, KFB AG, und Herrn Lothar Bürgi, AVT, erläutert. Es zeigte sich, dass zwei Varianten klar zu favorisieren sind, entweder zwei Kreisel oder Lichtsignalanlagen. Nach gründlichen Überlegungen und Beratungen hat der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 28. März 2011 entschieden, die Variante "Zwei Kreisel" weiterzuverfolgen. Begründet wird der Entscheid folgendermassen:

  • Bessere Integration in das bestehende Ortsbild
  • Bessere Akzeptanz durch Verkehrsteilnehmer, bzw. geringere Beeinträchtigung des Verkehrsflusses ausserhalt der Spitzenstunden
  • Tieferes Geschwindigkeitsniveau und dadurch höhere Sicherheit
  • Keine Rotphasen

Auch das Ingenieurbüro KFB AG und das Amt für Verkehr und Tiefbau empfehlen, die Variante "Zwei Kreisel" umzusetzen. Aus finanzieller Sicht verursachen beide Varianten in etwa die selben Aufwendungen, wenn neben den Investitionskosten auch die Betriebskosten berücksichtigt werden. Beachtet werden muss der Umstand, dass sich die beiden Kreisel aufgrund des begrenzten Stauraumes zwischen den beiden Knoten (70 Meter) gegenseitig beeinflussen können. Bedingt durch den geringen Rückstauraum sind eventuell zusätzliche Massnahmen notwendig (zweispurige Kreiselzufahrten oder Pförtneranlagen).

Ein Knackpunkt besteht beim Kreisel Lostorferstrasse im Bereich der Bushaltestelle Richtung Lostorf. Der Platz vor der Kirche muss für den Kreisel zum Teil umgestaltet werden. Der Kreisel Schachenstrasse wird entgegen früheren Annahmen ein Teil der Friedhofstützmauer beim Kirchweg und eine Ecke vom Friedhof tangieren. Beim Bau des Urnenhains bestand eine andere Ausgangslage und man hatte keine Kenntnis über diese neue Situation, denn es war stets von einem Minikreisel die Rede. Da aber nicht die ganze Topographie geändert werden soll und auch gewisse Einschränkungen bestehen, soll neu die Variante mit einem grösseren Kreisel ausgearbeitet werden.

Weiter ist vorgesehen, den Zugang zum Kirchweg von der Aarauerstrasse her aufzuheben. Zudem ist eine Verbreiterung des Kirchweges geplant, so dass die Anwohner ohne Mühe mit den Fahrzeugen verkehren können. Schliesslich soll auch der "Chäsiweg" nach Norden hin geschlossen und die Liegenschaft Aarauerstrasse 10 vom Unterdorf her erschlossen werden.

Gemäss Auskunft von Lothar Bürgi, AVT, wird das Projekt Mitte 2012 beim Agglomerationsprogramm des Bundes erneut zur Mitfinanzierung angemeldet. Sollte sich der Bund an der Zentrumssanierung beteiligen, wird der Baubeginn voraussichtlich im Jahr 2015 sein. Bei einem negativen Entscheid ist der Baubeginn imJahr 2014 denkbar.

Aarauerstrasse - Anpassung der Grundwasserschutzzone S2
Die Resultate des Markierversuchs entlang der Aarauerstrasse haben ergeben, dass aus allen drei Imfpstellen keine der eingegebenen Farbstoffe im Pumpwerk oder den dazwischen liegenden Massstellen festgestellt wurden. Die Ergebnisse zeigen in aller Deutlichkeit auf, dass eine Reduktion der Grundwasserschutzzone SII möglich ist und in die Wege geleitet werden kann. Die Resultate wurden in einer geminsamen Sitzung mit Vertretern des Kantons (AVU, AVT) der Bau- und Planungskommission, der Werk- und Umweltschutzkommission sowie der Bürgergemeinde Obergösgen besprochen. Von Seite Kanton wurde grünes Licht signalisiert, die Verschiebung zu veranlassen. Als nächster Schritt steht nun die Ausarbeitung eines Teilzonenplans an, für den der Gemeinderat seinen Kredit von 5'000 Franken gesprochen hat. Diese Arbeiten werden vom Büro Sieber Cassina + Partner AG, Olten, ausgeführt.

Gemäss Auskunft von Lothar Bürgi, AVT, ist die Rodung auf Ende März geplant. Aufgrund der Sanierung der Rankwoogbrücke in Trimbach kann die Stützmauer erst im September 2011 angegangen werden.

Datum der Neuigkeit 6. Apr. 2011